Die Modelle im Detail
Diese Seite richtet sich an alle, die zwischen Mittelmotor und Heckmotor schwanken und wissen wollen, was der Unterschied im Alltag bedeutet. Wir haben die Produktseiten von sechs E-Bikes auf Amazon.de am 07.10.2026 geprüft und die Angaben zu Motorposition, Drehmoment, Sensor und Akku nebeneinandergestellt. Vier dieser Produktseiten nennen einen Mittelmotor ausdrücklich, einen Heckmotor nennt keine einzige, und genau diese Lücke gehört zur Antwort. Die Seite ist kein eigener Test: Wir sind mit diesen Rädern nicht gefahren und beschreiben nur, was die Produktseiten nennen.
1 · Unsere Wahl
Finbike UcityS
City-E-Bike4,1/5 aus 102 Kundenbewertungen bei Amazon (Stand 7. Oktober 2026)
Das Finbike UcityS ist die meistbewertete Wahl dieser Seite: 102 Bewertungen bei 4,1 von 5. Der 250-W-Motor gibt 65 Nm und unterstützt bis 25 km/h; die Motorposition nennt die Produktseite allerdings nicht, sie bleibt offen. Der entnehmbare 36-V-Akku mit 13 Ah ergibt 468 Wh und lädt direkt oder entnommen in 5 bis 6 Stunden. Zur Ausstattung gehören 7 Gänge, Federgabel, LED-Scheinwerfer und Rückblickspiegel; der höhenverstellbare Sattel deckt Fahrer von 163 bis 196 cm ab, die Zuladung liegt bei 136 kg. Zwei Haken bleiben: Die Reichweite wird nur in Meilen angegeben, nicht in Kilometern, und die 136 kg erwähnt die Produktseite nur als Testergebnis. Ob der Antrieb ein Mittel- oder ein Nabenmotor ist, sollten Sie beim Hersteller erfragen, denn ohne diese Angabe lässt sich das Rad in diese Frage nicht einordnen.
Stärken
- 36-V-Akku mit 13 Ah, direkt oder entnommen in 5–6 Stunden voll geladen.
- 250-W-Motor mit 65 Nm Drehmoment und bis 25 km/h.
- 7-Gang-Schaltung, Federgabel, LED-Scheinwerfer und Rückblickspiegel.
- Höhenverstellbarer Sattel für unterschiedliche Körpergrößen.
Schwächen
- Die Reichweite wird nur in Meilen angegeben, nicht in Kilometern.
- Gesamtgewicht wird nicht genannt; die Zuladung von 136 kg ist nur als Testergebnis erwähnt.
Für wen: Pendler, die ein günstiges Stadt-E-Bike mit entnehmbarem Akku und großer Reichweite suchen.
Nicht geeignet, wenn Sie eine Reichweitenangabe in Kilometern oder einen sehr leichten Rahmen brauchen.
Weitere Merkmale
- Laufräder26 Zoll
- Akku herausnehmbarJa
- Max. Unterstützung bis25 km/h
- Max. Zuladung136 kg
- Gänge7
- Bremsenmechanische Bremsen
- FederungFedergabel
- KlappbarNein
- Körpergröße163-196 cm
Preis bei Amazon ansehen2 · Mittelmotor mit Drehmomentsensor
Prophete Geniesser 4.0
City-E-Bike4,2/5 aus 50 Kundenbewertungen bei Amazon (Stand 7. Oktober 2026)
Das Prophete Geniesser 4.0 ist eines von vier Modellen dieser Seite mit ausdrücklich genanntem Mittelmotor, und es benennt ihn am genauesten: AEG ComfortDrive II, 250 W, 70 Nm, dazu ein Drehmomentsensor. Genau diese Kombination trägt das Argument dieser Seite, denn der Mittelmotor treibt über die Kette an und nutzt deshalb die 7-Gang-Nexus-Nabenschaltung. Der Akku ist mit 16,7 Ah bei 36 V angegeben, was 599,9 Wh ergibt; die Produktseite nennt bis zu 170 km Reichweite, den höchsten Wert dieser Auswahl. Dazu kommen hydraulische Scheibenbremsen, eine Suntour-NEX-e25-Federgabel und 100 Lux Beleuchtung mit Stand- und Bremslicht. Zwei Angaben fehlen: das Gesamtgewicht und die zulässige Zuladung. Bei der Kapazität widerspricht sich die Produktseite, denn der Titel nennt 540 Wh, die Beschreibung 599,9 Wh. 50 Bewertungen bei 4,2 von 5.
Stärken
- AEG ComfortDrive II Mittelmotor mit 36 V, 250 W und 70 Nm Drehmoment.
- Integrierter 36-V-Akku mit 16,7 Ah (599,9 Wh) und bis zu 170 km Reichweite.
- Shimano Nexus 7-Gang Nabenschaltung und hydraulische Scheibenbremsen.
- 100 Lux LED-Beleuchtung mit Stand- und Bremslicht, Suntour NEX e25 Federgabel und USB-C-Ladeport am Display.
Schwächen
- Der Titel nennt 540 Wh, die Beschreibung 599,9 Wh; die Angaben widersprechen sich.
- Gesamtgewicht und zulässige Zuladung werden nicht genannt.
Für wen: Pendler und Freizeitfahrer, die ein komfortables City-E-Bike mit Mittelmotor und USB-C-Ladeport suchen.
Nicht geeignet, wenn Sie ein sportliches Rad für schnelle Touren auf unbefestigten Wegen suchen.
Weitere Merkmale
- Laufräder28 Zoll
- Angegebene Reichweite (max.)170 km
- Max. Unterstützung bis25 km/h
- Gänge7
- Bremsenhydraulische Scheibenbremsen
- FederungFedergabel
- KlappbarNein
Preis bei Amazon ansehen3 · Mittelmotor mit Schnellladung
HITWAY BK-U1
Trekking4,7/5 aus 33 Kundenbewertungen bei Amazon (Stand 7. Oktober 2026)
Das HITWAY BK-U1 ist das zweite Modell mit bestätigtem Mittelmotor, hier ein Ananda-Antrieb mit 250 W und 70 Nm sowie Drehmomentsensor. Interessant ist vor allem die Reichweitenangabe: 150 bis 180 km pro Ladung, der höchste Wert dieser Seite, erreicht mit einem 36-V-Akku, den die Produktseite nur mit 13 Ah und ohne Wattstunden nennt; rechnerisch ergeben 36 V mal 13 Ah 468 Wh. Genau hier liegt der Vergleichspunkt zum Prophete Geniesser 4.0: gleiche Spannung, gleiche Kapazität in Amperestunden, aber ein viel höherer Reichweitenwert, was die Angaben schwer vergleichbar macht. Zur Ausstattung gehören hydraulische Scheibenbremsen, 27,5 x 2,2 Zoll pannensichere Reifen, NFC-Zugang und ein 3-A-Schnellladegerät mit vier bis fünf Stunden Ladezeit. Das Gewicht nennt die Produktseite nicht. 33 Bewertungen bei 4,7 von 5 sind die beste Durchschnittsnote der Seite.
Stärken
- Ananda-Mittelmotor mit 250 W und 70 Nm Drehmoment.
- 36-V-13-Ah-Akku für bis zu 180 km pro Ladung.
- Hydraulische Scheibenbremsen und 27,5 x 2,2 Zoll pannensichere Reifen.
- NFC-Entsperrung, App-Anbindung und 3-A-Schnellladegerät in 4 bis 5 Stunden.
Schwächen
- Keine Angabe zum Gewicht des E-Bikes.
- Akku nur mit 36 V und 13 Ah angegeben, keine Wh-Angabe auf der Produktseite.
- Reichweite laut Spezifikation 150 bis 180 km, abhängig von Belastung und Temperatur.
Für wen: Berufstätige und Tourenfahrer, die ein Trekking-Pedelec mit Mittelmotor, Drehmomentsensor und NFC-Unlock suchen.
Nicht geeignet, wenn Sie ein E-Bike mit ausgewiesener Zuladung deutlich über 120 kg benötigen.
Weitere Merkmale
- Laufräder27,5 Zoll
- Reifenbreite2,2 Zoll
- Angegebene Reichweite (max.)180 km
- Max. Unterstützung bis25 km/h
- Max. Zuladung120 kg
- Gänge7
- BremsenHydraulische Scheibenbremsen
- FederungFedergabel
Preis bei Amazon ansehen4 · Hohes Drehmoment, Position offen
Finbike EB3
E-MTB4,3/5 aus 18 Kundenbewertungen bei Amazon (Stand 7. Oktober 2026)
Das Finbike EB3 ist der Gegenpol zum Mittelmotor, aber nicht durch eine Angabe: Die Produktseite nennt weder die Motorposition noch die Motorbauart, obwohl das Rad als E-Mountainbike verkauft wird. Belegt sind 250 W und 80 Nm, das zweithöchste Drehmoment dieser Seite nach den 90 Nm des SAXONETTE E-Bike. Der entnehmbare 36-V-Akku mit 10,4 Ah ergibt 374 Wh, die kleinste Kapazität der Auswahl; angegeben sind 33 bis 40 km im Elektromodus und 60 km im Pedalmodus. Mit 24,6 kg nennt es als eines von zwei Modellen ein Gewicht. Fünf Geschwindigkeitsmodi von 6 bis 25 km/h, 3 Fahrmodi, 7 Gänge und Scheibenbremsen vorne und hinten sind genannt, der Schutz endet bei IPX4. Zusätzlich beschreibt die Produktseite einen reinen Elektromodus; ob das Rad damit noch als Pedelec gilt, hängt davon ab, ob diese Unterstützung ohne Pedalieren auf die Anfahrhilfe bis 6 km/h begrenzt ist. Der Titel nennt außerdem zwei Akkukapazitäten, 10,4 und 15 Ah.
Stärken
- 250-W-Brushless-Motor mit maximal 80 Nm Drehmoment.
- 36-V-10,4-Ah-Akku (374 Wh), herausnehmbar, 33 bis 40 km im Elektromodus und 60 km im Pedalmodus.
- 26-Zoll-All-Terrain-Reifen, 7-Gang-Getriebe und Scheibenbremsen vorne und hinten.
- 5 Geschwindigkeitsmodi (6/10/15/20/25 km/h) und 3 Fahrmodi, Eisenrahmen mit 24,6 kg.
Schwächen
- Der Akku wird im Titel mit zwei Kapazitäten (10,4 und 15 Ah) angegeben.
- Keine Angabe zu Motorposition, Motorbauart und zulässiger Zuladung.
- Nur IPX4 wassergeschützt.
Für wen: Pendler und Freizeitfahrer, die ein leichtes E-Mountainbike mit herausnehmbarem Akku suchen.
Nicht geeignet, wenn Sie ein E-Bike mit einheitlicher Akku-Angabe und hoher Zuladung benötigen.
Weitere Merkmale
- Laufräder26 Zoll
- Akku herausnehmbarJa
- Angegebene Reichweite (max.)70 km
- Max. Unterstützung bis25 km/h
- Gewicht24,6 kg
- Gänge7
- BremsenScheibenbremsen vorne und hinten
- FederungFedergabel vorne
Preis bei Amazon ansehen5 · Leichter Mittelmotor, 648 Wh
TTGO C7 SE
Trekking4/5 aus 10 Kundenbewertungen bei Amazon (Stand 7. Oktober 2026)
Das TTGO C7 SE nennt einen Mittelmotor mit 250 W und 70 Nm sowie einen Drehmomentsensor und zeigt, was diese Bauart leisten kann: Der 36-V-Akku mit 18 Ah ergibt 648 Wh, die größte Kapazität dieser Seite, und die Produktseite nennt 130 bis 150 km Reichweite im Tretunterstützungsmodus sowie eine Ladezeit von 6 bis 7 Stunden. Mit 25 kg nennt es ein Gewicht, etwas mehr als das Finbike EB3 mit 24,6 kg, obwohl es größere Räder trägt. Die Zuladung liegt bei 125 kg, die Empfehlung reicht von 165 bis 195 cm Körpergröße. Hydraulische Scheibenbremsen, eine Federgabel mit Lockout, 9 Gänge und 2,0 Zoll breite Reifen auf 28 Zoll sind angegeben. Ob der Akku entnehmbar ist, bleibt unklar. 10 Bewertungen bei 4,0 von 5.
Stärken
- 250 W Mittelmotor mit bis zu 70 Nm, gesetzeskonforme Unterstützung bis 25 km/h.
- 36 V 18 Ah Akku (648 Wh) für 130–150 km Reichweite im PAS-Modus, Ladezeit 6–7 Stunden.
- 9-Gang-Schaltung, Drehmomentsensor und LCD-Display.
- Nur 25 kg Gesamtgewicht und bis 125 kg Zuladung aus 6061-Aluminium.
Schwächen
- Der Akku ist laut Produktseite im Rahmen integriert; ob er entnehmbar ist, bleibt unklar.
- Reifendruck, Garantie und Motorhersteller werden nicht angegeben.
Für wen: Für Pendler und Tourenfahrer, die ein leichtes 28-Zoll-Pedelec mit Mittelmotor und Drehmomentsensor suchen.
Nicht geeignet, wenn …Sie ein möglichst niedriges Gewicht für häufiges Tragen in Treppenhäusern brauchen.
Weitere Merkmale
- Laufräder28 Zoll
- Reifenbreite2 Zoll
- Angegebene Reichweite (max.)150 km
- Max. Unterstützung bis25 km/h
- Gewicht25 kg
- Max. Zuladung125 kg
- Gänge9
- BremsenHydraulische Scheibenbremsen
- FederungFedergabel mit Lockout
- KlappbarNein
- Körpergröße165-195 cm
Preis bei Amazon ansehen6 · Stärkstes Drehmoment der Seite
SAXONETTE E-Bike Mittelmotor
Trekking4,4/5 aus 8 Kundenbewertungen bei Amazon (Stand 7. Oktober 2026)
Das SAXONETTE E-Bike Mittelmotor liefert mit 90 Nm das höchste angegebene Drehmoment dieser Auswahl, über einen SFM-Mittelmotor mit 250 W; das ist der stärkste Beleg dafür, was ein Mittelmotor bei gleicher Nennleistung bieten kann. Der herausnehmbare 36-V-Akku mit 14,5 Ah ergibt 522 Wh, angegeben sind bis zu 120 km Reichweite. Mit 10 Gängen nennt es die längste Schaltung der Seite, dazu Federgabel, StVZO-konforme Beleuchtung mit Reflektoren und eine Freigabe bereits ab 14 Jahren; das Rad ist versicherungsfrei. Eine Höchstgeschwindigkeit in km/h nennt die Produktseite nicht ausdrücklich, ebenso wenig Gewicht, Bremsentyp, Sensorart und Reifenbreite. Damit ist es das Modell mit dem stärksten Antrieb und zugleich mit den meisten fehlenden Angaben. 8 Bewertungen bei 4,4 von 5.
Stärken
- Trekking-E-Bike mit 28-Zoll-Rädern und 250-W-SFM-Mittelmotor mit 90 Nm Drehmoment.
- Herausnehmbarer 36-V-Akku mit 14,5 Ah (522 Wh); bis zu 120 km Reichweite möglich.
- 10-Gang-Kettenschaltung, LED-Display mit vielen Anzeigen und Federgabel.
- StVZO-konform mit Beleuchtung und Reflektoren, fahrbereit ab 14 Jahren und versicherungsfrei.
Schwächen
- Eine Höchstgeschwindigkeit in km/h wird nicht ausdrücklich genannt.
- Gewicht, Bremsentyp, Art des Sensors und Reifenbreite fehlen.
Für wen: Für Herren, die ein komfortables Trekking-Pedelec mit kräftigem Mittelmotor und großem Akku suchen.
Nicht geeignet, wenn wenn eine angegebene Höchstgeschwindigkeit oder ein geringes Gewicht gefordert sind.
Weitere Merkmale
- Laufräder28 Zoll
- Akku herausnehmbarJa
- Angegebene Reichweite (max.)120 km
- Gänge10
- FederungFedergabel
- KlappbarNein
Preis bei Amazon ansehenMittelmotor oder Heckmotor: So treffen Sie die Entscheidung
Mittelmotor: Der Antrieb nutzt die Gangschaltung
Ein Mittelmotor sitzt am Tretlager und treibt die Kette an, deshalb wirken die Gänge auf den Motor wie auf Ihre Beine. Genau das ist sein Vorteil: Vier Modelle dieser Seite nennen ihn ausdrücklich, das Prophete Geniesser 4.0 mit 70 Nm, das HITWAY BK-U1 mit 70 Nm, das TTGO C7 SE mit 70 Nm und das SAXONETTE E-Bike mit 90 Nm. Weil die Kraft über Kette und Ritzel läuft, können Sie den passenden Gang für die Steigung wählen und den Motor wirksamer einsetzen. Die Kehrseite: Der Antrieb belastet die Kette zusätzlich, und eine Reparatur an der Tretlager-Einheit ist aufwendiger als bei einem Nabenmotor.
Heckmotor: Der Antrieb schiebt das Rad direkt an
Ein Heckmotor sitzt in der Nabe des Hinterrads und dreht das Rad direkt, ohne den Umweg über die Kette. Das ist technisch einfach, günstig zu bauen und macht die Wartung der Schaltung unabhängig vom Antrieb. Auf dieser Seite nennt allerdings kein einziges Modell einen Heckmotor ausdrücklich; beim Finbike UcityS, beim Finbike EB3 und beim SAXONETTE E-Bike bleibt die Position offen. Sie erkennen die Bauart am Foto und am Text: Ein kompakter Nabenkörper in der Radmitte deutet auf einen Heckmotor, ein Gehäuse zwischen den Pedalen auf einen Mittelmotor. Fehlt die Angabe, sollten Sie sie vor dem Kauf schriftlich erfragen.
Steigungen und Drehmoment: Newtonmeter entscheiden
Für Steigungen zählt das Drehmoment in Newtonmetern mehr als die Wattzahl, und es reicht auf dieser Seite von 65 bis 90 Nm. Den höchsten Wert nennt das SAXONETTE E-Bike mit 90 Nm über Mittelmotor, den niedrigsten das Finbike UcityS mit 65 Nm; dazwischen liegen 70 Nm bei Prophete, HITWAY und TTGO C7 SE und 80 Nm beim Finbike EB3. Alle sechs Modelle nennen 250 W, also die Nennleistung, bis zu der ein Pedelec in der Europäischen Union als Fahrrad gilt, und eine Unterstützung bis 25 km/h. Der Unterschied in der Praxis kommt deshalb nicht aus der Wattzahl, sondern daraus, wie viel Drehmoment der Motor liefert und ob es über die Kette auf die Gänge wirkt.
Sensorart: Drehmomentsensor oder Trittfrequenz
Die Sensorart bestimmt, wie sich die Unterstützung anfühlt, und nur drei Modelle dieser Seite nennen sie: Prophete Geniesser 4.0, HITWAY BK-U1 und TTGO C7 SE geben einen Drehmomentsensor an. Ein Drehmomentsensor misst, wie stark Sie in die Pedale treten, und regelt die Unterstützung entsprechend; sie setzt sanft ein und passt sich Ihrem Einsatz an. Ein Trittfrequenzsensor misst dagegen nur, ob und wie schnell sich die Kurbel dreht, die Unterstützung setzt dadurch grober ein. Beim Finbike UcityS, beim Finbike EB3 und beim SAXONETTE E-Bike fehlt die Angabe, und aus den übrigen Werten lässt sich die Sensorart nicht ableiten.
Wartung: Kette und Nabe im Vergleich
Bei einem Mittelmotor verschleißt die Kette schneller, weil sie das Motordrehmoment zusätzlich überträgt; das gilt besonders bei den 90 Nm des SAXONETTE E-Bike und den 80 Nm des Finbike EB3. Dafür bleibt bei einem Nabenmotor die Radnabe die empfindliche Stelle, denn eine Reifenpanne am angetriebenen Hinterrad bedeutet mehr Arbeit. Ein dritter Weg sind Riemenantriebe, die auf anderen Seiten dieses Verzeichnisses als wartungsarm und leise beschrieben werden. Auf dieser Seite nennt jedoch kein Modell einen Riemen: Alle sechs fahren mit Kette oder Nabenschaltung, wobei nur das Prophete Geniesser 4.0 mit seiner Shimano-Nexus-Nabenschaltung ausdrücklich genannt ist.
Gewicht und Schwerpunkt: der Unterschied beim Tragen
Ein Mittelmotor sitzt tief und mittig im Rahmen, das Rad bleibt dadurch ausbalanciert, lässt sich am Rahmen aber schlechter tragen. Ein Heckmotor verlagert Gewicht nach hinten, was beim Anheben und im Stand spürbar ist. Zahlen liefern die Produktseiten nur teilweise: Das Finbike EB3 nennt 24,6 kg und das TTGO C7 SE 25 kg, die vier übrigen Modelle kein Gewicht. Wer das Rad häufig in die Bahn hebt oder eine Treppe hinaufträgt, sollte das Gewicht vor dem Kauf erfragen und die Entscheidung nicht allein von der Motorposition abhängig machen.
Nicht geeignet, wenn…
- Sie überwiegend flach fahren, weil ein Mittelmotor dort kaum mehr bietet als ein Heckmotor
- Sie das Rad häufig tragen oder in der Bahn mitnehmen müssen, weil das Gewicht bei vier Modellen nicht angegeben wird
- Sie die Sensorart als Kaufkriterium brauchen, weil drei Produktseiten dazu schweigen
- Sie eine Reichweite in Kilometern als Vergleichswert brauchen, weil das Finbike UcityS sie nur in Meilen angibt
- Sie einen bestätigten Heckmotor suchen, weil keines der sechs Modelle hier einen ausdrücklich nennt
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Mittelmotor und Heckmotor?
Der Mittelmotor sitzt am Tretlager und treibt die Kette an, der Heckmotor sitzt in der Nabe des Hinterrads und dreht das Rad direkt. Deshalb wirken beim Mittelmotor die Gänge auf die Motorunterstützung, beim Heckmotor nicht. Auf dieser Seite nennen vier Modelle einen Mittelmotor ausdrücklich, darunter das SAXONETTE E-Bike mit 90 Nm und das TTGO C7 SE mit 70 Nm; einen Heckmotor nennt keines.
Welcher Motor ist besser für Steigungen?
Für Steigungen ist der Mittelmotor die bessere Wahl, weil sein Drehmoment über Kette und Gangschaltung läuft und sich damit auf die Steigung abstimmen lässt. Auf dieser Seite liegt das angegebene Drehmoment zwischen 65 Nm beim Finbike UcityS und 90 Nm beim SAXONETTE E-Bike, mit 70 Nm bei Prophete, HITWAY und TTGO C7 SE. Alle sechs nennen 250 W und eine Unterstützung bis 25 km/h.
Merkt man beim Fahren einen Unterschied?
Ja, vor allem beim Anfahren am Berg und beim Pedalieren. Ein Mittelmotor unterstützt proportional zu Ihrem Tritt und nutzt die Gänge, ein Heckmotor schiebt das Rad gleichmäßig an. Auf dieser Seite benennen drei Modelle einen Drehmomentsensor, das Prophete Geniesser 4.0, das HITWAY BK-U1 und das TTGO C7 SE; bei drei weiteren fehlt die Sensorangabe, was die Einschätzung erschwert.
Ist ein Heckmotor wartungsärmer?
Bei einem Heckmotor überträgt die Kette nur Ihre eigene Kraft, sie verschleißt deshalb langsamer als bei einem Mittelmotor. Dafür sitzt der Antrieb in der Radnabe, und eine Reifenpanne am angetriebenen Hinterrad wird aufwendiger. Auf dieser Seite fehlen bei vier Modellen Gewichtsangaben und bei drei Modellen die Sensorart, auch der Bremsentyp ist nur beim Prophete, beim HITWAY und beim TTGO C7 SE genannt.
Welcher Motor eignet sich für ein Klapprad oder ein leichtes Rad?
Für ein Rad, das oft getragen oder gefaltet wird, spricht ein Heckmotor für sich, weil er weniger Kabel am Rahmen benötigt und der Rahmen einfacher bleibt. Auf dieser Seite ist ein Klapprad nicht vertreten, das leichteste Rad mit Gewichtsangabe ist das Finbike EB3 mit 24,6 kg, gefolgt vom TTGO C7 SE mit 25 kg. Beide nennen kein Heckmotor-Modell.
Wie erkenne ich die Motorposition auf einer Produktseite?
Suchen Sie im Text nach Motor, Mittelmotor, mittig oder Nabenmotor und schauen Sie auf die Produktfotos. Ein Gehäuse zwischen den Pedalen zeigt einen Mittelmotor, ein kompakter Körper in der Radmitte einen Heckmotor, ein solcher im Vorderrad einen Frontmotor. Auf dieser Seite nennen vier Modelle einen Mittelmotor, beim Finbike UcityS, beim Finbike EB3 und beim SAXONETTE E-Bike bleibt die Position offen und sollte erfragt werden.
IIlias, eBike Compas
Die Modelle werden anhand der Produktseiten auf Amazon.de ausgewählt, festgehalten und datiert. Fehlende Angaben nennen wir, statt sie zu raten, und wir stellen keinen Test dar, der nicht wirklich gemacht wurde.
Unsere Methode